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Einbruchschutz – die häufigsten Fragen

Laut polizeilicher Kriminalstatistik stieg die Zahl der Einbrüche um 9,9 Prozent auf insgesamt 167.136 Fälle 2015. 2016 waren es mit 151.265 Einbruchdelikten etwas weniger. In Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl der Einbruchsdelikte um 18,1% auf 62.362 in 2015.
Das bedeutet, dass alle 2 Minuten in Deutschland eingebrochen wird. Daher ist Einbruchschutz heutzutage äußerst wichtig, um Ihre Lieben und Ihr Hab und Gut ausreichend zu schützen.
Über 40% der Einbruchversuche scheitern an Sicherheitstechnik und technischen Sicherheitsvorkehrungen. Wenn ein Einbrecher länger als 5 Minuten benötigt, um in das Objekt einzudringen, bricht er in der Regel seinen Einbruchsversuch ab.

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Das stimmt so leider nicht. Die meisten Einbrüche (42%) finden tagsüber zwischen 6 und 21 Uhr statt. Die Täter warten in der Regel den Zeitpunkt ab, wenn Sie nicht zu Hause sind und überprüfen dies durch Beobachten wie klingeln oder anrufen. Statistisch gesehen sind der Freitag und Samstag die einbruchstärksten Tage.

In der Dunkelheit fühlen sich Einbrecher sicherer, daher steigen die Einbrüche meist zu den Wintermonaten und der dunklen Jahreszeit an. Aber auch im Sommer während der Urlaubszeit wird oft eingebrochen.

Oft handelt es sich bei Einbrechern um Gelegenheitstäter, die offene / gekippte Fenster oder eine nicht verschlossene Tür nutzen, wenn Sie diese sehen. Allerdings gibt es auch organisierte Gruppen, die sich gezielt solche Möglichkeiten suchen und sich gegenseitig schützen. Entgegen der weitläufigen Ansicht kommt es selten vor, dass Häuser oder Objekte über längere Zeit ausspioniert werden um eine passende Gelegenheit abzuwarten.

Um einzubrechen nutzt der Täter oft sehr einfache und unauffällige Werkzeuge wie z.B. einen Schraubendreher, die er unbemerkt transportieren kann. Damit versucht er, Fenster oder Türen aufzuhebeln. Der Einstieg erfolgt meistens über ebenerdige Balkontüren oder Fenster, Haustüren sind eher keine Einstiegspunkte. Wichtig ist für Täter, den Einbruch möglichst schnell durchzuführen um unentdeckt zu bleiben. Funktioniert das Einsteigen nicht schnell genug, bricht er den Einbruchversuch in der Regel ab (siehe oben stehenden Statistik).

Daher sollten Sie Ihre Haustür immer abschließen und kein Fenster geöffnet lassen, auch wenn Sie nur kurz abwesend sind. Mechanische und elektronische Sicherungen bieten außerdem einen guten Schutz, denn je mehr Sie den Einbrecher daran hindern einzubrechen, desto seltener erreicht er sein Ziel und desto eher bricht er den Versuch ab.

Sie haben vielfältige Möglichkeiten Ihr Zuhause zu schützen. Wirksamen Schutz bietet zum Beispiel eine Alarmanlage. Diese meldet den Einbruch z.B. zu einem Wachdienst. Oft geben sie noch entsprechend laute Signale ab, was die Einbrecher vertreibt. Ein Mythos ist hingegen, dass Diebe eine außen sichtbare Alarmanlage als Einladung sehen, weil sie denken, es sei viel bei Ihnen zu holen. Die abschreckende Wirkung von Alarmanlagen ist statistisch erwiesen. Bedenken Sie, dass es sich bei den Einbrechern oft um Gelegenheitstäter handelt.

Um den Tätern zuvor zu kommen, sollten Sie außerdem alle Fenster und Türen mit entsprechender Sicherheitstechnik ausstatten. Je mehr Hindernisse dem Dieb in den Weg gelegt werden, desto eher sieht er von seiner Tat ab, da er sein Ziel schnell erreichen möchte. Bauen Sie einbruchhemmende Fenster und Türen ein, die entsprechende Schutzbeschläge, passende Schließzylinder und Sicherheitsglas verwenden.

Wenn Sie in einer Mietwohnung oder einem bestehenden gekauften Haus nicht die Möglichkeit haben, entsprechende bautechnische Maßnahmen zu ergreifen, sichern Sie Ihr Zuhause nachträglich ab z.B. mit einer praktischen Funkalarmanlage oder durch sogenannte Querriegelschlösser an den Türen, die man auch in einer anderen Wohnung wieder problemlos montieren kann.

Leider falsch. Es gibt kaum ein Versteck, das Einbrecher nicht finden. Selbst leere Konservendosen oder den Toilettenkasten kennen sie. Ihre wertvollsten Gegenstände, die Sie nicht ständig benötigen, sollten Sie daher in einem zertifizierten Tresor oder einem Bankschließfach aufbewahren.
Oft werden die materiellen Werte des Besitzes unterschätzt. Ein Einbrecher (Gelegenheitstäter) weiß außerdem oft vorher nicht, was ihn erwartet und ob sich der Einbruch für ihn lohnt. Daher wird er die Ansicht, dass bei Ihnen nichts zu holen ist und er daher das Nachbarhaus wählt, nicht teilen.

Eine Versicherung ist gut, aber sie kann nur materielle Dinge ersetzen. Ideelle Werte oder zerstörte Fotos kann sie nicht ausgleichen. Da der eigene Besitz zusätzlich oft unterschätzt wird, sind viele Personen unterversichert.

Ein Einbruch im eigenen Zuhause ist für die Betroffenen ein Schock. Psychische Folgen sind daher nicht zu unterschätzen. Opfer fühlen sich in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher, der Einbruch war ein schwerwiegender Eingriff in Ihre Privat- und Intimsphäre. Der Zufluchtsort, an dem man sich immer wohl und geborgen gefühlt hat, ist nicht mehr das, was er war. Oft leiden Betroffene unter Angst vor einer Wiederholung, Schlafstörungen oder Nervosität. Für viele bedeutet dies ein Auszug aus der bisherigen Wohnung.

Daher sollten Sie Ihr Zuhause bestens schützen, der psychische Druck nach einem Einbruch ist oft gravierender als der rein materielle Schaden.

Sie sollten alles dafür tun, Ihr Zuhause bewohnt aussehen zu lassen. Wenn vorhanden, programmieren Sie Ihre Rollläden, damit Sie täglich vormittags hoch und abends zu einer passenden Uhrzeit wieder runterfahren. Bitten Sie Ihre Verwandten oder Nachbarn auf Ihr Haus oder Wohnung zu achten und regelmäßig den Briefkasten zu leeren. Vielleicht kann ihr „Hausaufpasser“ ja auch ab und zu auf Ihrer Einfahrt parken? Oder beauftragen Sie einen Wachdienst, der all diese Aufgaben professionell und zuverlässig übernimmt.

Schalten Sie mit Zeitschaltuhren abends Lampen im Haus an, damit es beleuchtet wird und bewohnt aussieht. Unternehmen Sie alles, was Anwesenheit simuliert.
Vermeiden sollten Sie Zettel an Wohnungstüren, die dem Postboten mitteilen, dass er Pakete für die Urlaubszeit beim Nachbarn abzugeben hat. Ebenso Abwesenheitsnachrichten auf dem Anrufbeantworter oder Urlaubspostings in Social Media Kanälen.

Als erstes sollten Sie ruhig bleiben und natürlich die Polizei informieren. Berühren Sie möglichst wenig und räumen Sie nichts weg. Die Spurensicherung muss alle Details aufnehmen können. Wenn Sie alles mit dem Polizeibeamten geklärt haben, sollten Sie überprüfen, was Ihnen gestohlen wurde und Ihre Versicherung informieren. Bei schwerwiegenden psychischen Folgen konsultieren Sie am besten Ihren Arzt. Manchmal ist ein Umzug unerlässlich.

Am wichtigsten ist ihr eigener Schutz. Der Täter hat vermutlich nicht damit gerechnet erwischt zu werden und ist genauso überrascht wie Sie. Drängen Sie ihn daher nicht in die Ecke und versuchen Ihn zu überwältigen, da dies zu Kurzschlussreaktionen führen kann.

Versperren Sie ihm nicht den Fluchtweg, sondern merken Sie sich am besten wichtige Erkennungsmerkmale und wenn möglich das Kennzeichen des Fluchtfahrzeuges. Alarmieren Sie anschließend die Polizei.

Nein, Wohnungen und Häuser sind beide gefährdet. In Mehrfamilienhäusern sind Wohnungen in der oberen Etage genauso gefährdet wie Parterrewohnungen. Die am höchsten gelegene Wohnungstür ist am wenigsten beobachtet, da hier selten andere Bewohner vorbeigehen. Bei Wohnungen im Erdgeschoss können Täter schnell ebenerdig einsteigen.

Über 50% der Einbrüche in Mehrfamilienhäusern finden über die Wohnungsabschlusstür statt. Diese können Sie durch Querriegelschlösser absichern. Weitere 31% erfolgen über Balkontüren und 20% über Fenster. Bei Häusern erfolgt der Einstieg weniger über die Haustür, sondern mehr über Fenster und Fenstertüren.

Bei jedem Objekt sollten Kellerfenster und Lichtschächte entsprechend gesichert werden. Sogar einfach zu erreichende Dachfenster können eine mögliche Einstiegsmöglichkeit sein.

Auch diese sind einbruchgefährdet und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen sollten ergriffen werden. Für Unternehmen geht es primär um den Schutz vor Vandalismus und Datenverlust. Ohne die sensiblen Kundendaten und täglichen Arbeitsgeräte können Unternehmen schnell an ihre Existenzgrenze gelangen.

Einbrecher stehlen hier tendenziell Geräte wie Flachbildschirme, Laptops und Tablets, da sie leicht zu transportieren sind und lukrativ verkauft werden können.
Ein wirksamer Einbruchschutz ist daher auch hier sinnvoll. Nicht nur Banken, Passagen oder der Einzelhandel sind betroffen. Auch werden oft Wohn- und Geschäftsviertel von Sicherheitsleuten bewacht.

Tipps für den Einbruchschutz

Was Sie tun können, um das Einbruchrisiko zu reduzieren

  • Türen abschließen, nicht nur zuziehen
  • Keinen Schlüssel im Außenbereich verstecken (Täter kennen viele Verstecke, die Sie als sicher ansehen)
  • Fenster immer schließen, auch bei kurzzeitiger AbwesenheitAusreichende Sicherheitstechnik an Türen und Fenstern installieren
  • Lichtschächte & Kellerfenster absichern
  • Wohnungsabschlusstüren zusätzlich sichern
  • Dachfenster bedenken, wenn Sie z.B. durch Bäume leicht zu erreichen sind
  • Anwesenheit signalisieren: Rollläden tagsüber oben, nachts unten
  • Bei Abwesenheit während der Dunkelheit Lampen in der Wohnung einschalten
  • Außenbereiche durch Bewegungsmelder beleuchten
  • Alarmanlage für mehr Sicherheit einrichten
  • Wertgegenstände im Tresor aufbewahren

Und was sollte ich während der Urlaubszeit tun?

  • Verwandte, einen Wachdienst oder Nachbarn beauftragen, auf Ihr Zuhause aufzupassen
  • Briefkasten regelmäßig leeren lassen
  • Abends Licht über eine Zeitschaltuhr anschalten
  • Tageszeitung abbestellen
  • Rollläden programmierenWertsachen in einem Tresor oder Bankschließfach deponieren
  • Gartenstühle und Leitern wegräumen, da diese Kletterhilfen sind
  • Keinen Zettel für den Postboten an die Tür, dass er die Pakete für die Urlaubszeit beim Nachbarn abgeben soll
  • Keine Abwesenheitsnachricht auf dem Anrufbeantworter
  • Keine Urlaubs-Postings auf Social Media Kanälen

 

 

Zertifizierte Sicherheit

VdS, Sicherheitstechnik, Objektbewachung, Einbruchschutz

Der Oberbergische Überwachungsdienst Theißen GmbH, ist ein durch den VdS zertifiziertes und anerkanntes Wach- und Sicherheitsunternehmen.

BDSW, Bundesverband, Sicherheitstechnik, Sicherheitsdienst, Überwachung, Objektschutz, Alarmanlagenaufschaltung

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